Besuch der Waidachkapelle mit der 3m und Elmar Widmann

von Ulrike Geiger
03. Juni 2026

Die  Klasse 3m  ging  am 27. Mai 2026 in  die  Waidachkapelle im Ortsteil Waidach in Kramsach.  Der Ortsteil heißt deshalb so, weil dort so große Weidenbäume an der Ache stehen. Als wir dort ankamen, begrüßte uns Herr Elmar Widmann. Er erzählte uns viel über die Geschichte von Kramsach und dieser kleinen Kirche.

Die Kapelle ist schon sehr alt. Das genaue Alter ist nicht bekannt, wird aber auf 1675 geschätzt.     

Wie sieht die Kapelle innen aus? In der Kapelle befinden sich Kunstwerke von Gret Einberger-Mäser. Sie hat zu ihren Lebzeiten prachtvolle Kirchengegenstände geschaffen. Zuerst arbeitete sie mit Stein, später machte sie ihre Werke aus Holz. Auch von dem Kramsacher Künstler Alois Schild ist über dem Altar ein Kunstwerk zu sehen. Es ist rot und besteht aus Metall. Außerdem hängen auf den zwei Seitenwänden goldene Tafeln mit den Namen der gefallenen und vermissten Soldaten aus den beiden Weltkriegen. Man sieht auch eine Kanonenkugel und Splitter einer Bombe. Somit ist dieser Ort auch eine Kriegsgedenkstätte.

Es gibt einen Beichtstuhl und vorne einen schönen Altar. Wir durften auf den Chor und die alte Glocke läuten.

Die Kapelle befindet sich heute im Besitz der Kramsacher Familie Kostenzer („Steinpeißer“).

Es war für uns sehr schöner Ausflug und eine interessante Reise in die Geschichte von Kramsach.

 

Geschrieben von Dora und Frida