Ausflug der 4. Klassen in die Innsbrucker Altstadt
Die Schülerinnen und Schüler erkundeten gemeinsam die historische Altstadt und entdeckten dabei die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt hautnah.
Hier sind die Highlights unserer spannenden Entdeckungstour durch Innsbruck:
Das Goldene Dachl & der Stadtturm
- Das Goldene Dachl: Das weltberühmte Wahrzeichen mitten in der Altstadt glänzt mit genau 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln. Es wurde vor über 500 Jahren von Kaiser Maximilian I. als Prunkbalkon erbaut, um von dort aus Ritterturniere und Feste auf dem Stadtplatz zu beobachten.
- Der Stadtturm: Direkt daneben ragt der über 50 Meter hohe Turm empor. Er diente früher den Turmwächtern dazu, die Bürger rechtzeitig vor Feuern oder anderen Gefahren zu warnen.
Hofkirche & Dom zu St. Jakob
- Die Hofkirche: Diese Kirche wird auch „Schwarzmander-Kirche“ genannt. Der Grund dafür sind 28 lebensgroße Bronzefiguren („schwarze Männer“ und Frauen), die das prachtvolle, aber leere Grabmal von Kaiser Maximilian I. bewachen.
- Der Dom zu St. Jakob: Die mächtige barocke Kathedrale beeindruckte die Kinder mit ihren zwei großen Glockentürmen und dem berühmten Gnadenbild von Lucas Cranach.
Annasäule & Triumphpforte
- Die Annasäule: Mitten auf der belebten Maria-Theresien-Straße steht diese markante Säule aus Kramsacher Marmor. Sie wurde als Dank dafür errichtet, dass im Jahr 1703 die feindlichen bayerischen Truppen am St.-Anna-Tag (26. Juli) erfolgreich abgewehrt werden konnten.
- Die Triumphpforte: Dieses römisch anmutende Steintor bildet den südlichen Abschluss der Prachtstraße. Spannend: Die Südseite zeigt fröhliche Motive zur Hochzeit von Erzherzog Leopold, während die Nordseite Trauermotive zum plötzlichen Tod seines Vaters während der Hochzeitsfeiern zeigt.
Sina uns Sophia aus der 4a erzählen uns:
„Unsere zweite Innsbruck-Fahrt
Am 24. Juni fuhren alle vierten Klassen erneut in die Landeshauptstadt Innsbruck. Gleich in der Früh um 7:34 Uhr starteten wir mit dem Zug vom Bahnhof Rattenberg los und kamen pünktlich an unserem Ziel an. Zu Beginn gingen wir sogleich ins Zeughaus, das früher als Waffenlager von Kaiser Maximilian diente. Dort warfen wir einen Blick in den Innenhof des heutigen Museums und wanderten Richtung Landestheater. An einem schattigen Plätzchen jausneten wir und machten eine kleine Pause. Als wir bei der Hofkirche ankamen, empfing uns Frau Fill, unsere nette Stadtführerin. Sie zeigte uns die Schwarzmanderkirche mit dem leerstehenden Grabmal von Kaiser Maximilian und das belegte Grab vom Freiheitskämpfer Andreas Hofer. Die Führerin erzählte uns die Geschichte der Bronzefiguren, die um das Kaisergrab stehen. Frau Fill begleitete uns noch durch die kleinen und engen Gassen in der Altstadt bis zum Goldenen Dachl. Anschließend spazierten wir gemütlich zum Stadtturm. Dort kaufte unsere Frau Lehrerin die Eintrittskarten zum Hinaufgehen. Wir beide kamen ziemlich ins Schnaufen, als wir die 133 Stufen hinaufgestiegen waren. Oben angekommen hatten wir eine tolle Aussicht über die Stadt. Weiter ging es nach einem Abstecher in den Dom zu St. Jakob, über die Maria-Theresien-Straße zur Annasäule bis hinauf zur schön verzierten Triumphpforte. Auf dem Weg spendierte uns unsere Lehrerin ein leckeres Eis – mmmh!
Zum Schluss machten sich alle wieder mit dem Zug auf den Heimweg. Das war ein lehrreiches Erlebnis!“
und Sophia aus der 4b berichtet:
„Der Innsbrucktag
Am Mittwoch trafen wir uns in der Früh am Bahnhof. Als der Zug kam, drängelten wir uns hinein, um einen guten Platz zu bekommen. 38 Minuten später stiegen wir in Innsbruck aus und machten uns auf zum Zeughaus. Kurz darauf machten wir eine kleine Jausenpause. Danach gingen wir mit einer Führerin in die Hofburg und lernten etwas über Kaiser Maximilian. Er hatte Singvögel in seinem Zimmer, damit er „Musik“ hören konnte. Unsere Klasse ging auch in die Schwarzmander-Kirche und wir haben das Grab von Andreas Hofer gesehen. Die Führerin erzählte sehr interessant und zeigte uns auch den Flüsterbogen, bei dem sich eine Person auf die rechte und die andere auf die linke Seite stellt. Dustin und Johannes haben sich aufgestellt und das Flüstern probiert. Im Haus mit dem Flüsterbogen wohnte der Riese Haindl, der über 2 Meter groß war. Das Riesenhaus war an das Haus von Zwerg Thomele angebaut. Thomele war nur 65cm groß. Er wurde gezwungen, am Hof von Sigmund dem Münzreichen Späße zu machen. Der Riese Haindl hingegen war eher eine Art Bodyguard. Danach gingen wir weiter zum Goldenen Dachl. Darauf waren Wappen und Kaiser Maximilian mit seinen zwei Frauen. In der Nähe war die Annasäule. Sie ist aus Kramsacher Marmor. Dann gingen wir in eine Eisdiele. Ich kaufte eine Kugel Zitrone und eine Kugel Mango. Kurz darauf gingen wir zum Triumph-Bogen, auf dem die Hochzeit von Maria-Theresias Sohn und der Tod ihres Mannes gezeigt werden. Am Landhausplatz durften wir nochmal Pause machen und spielten im Wasser. Nach der Pause fuhren wir heim. Es war super!“